THERMO-DRUCK Heissprägetechnik e.K.

Unsere Abteilung Anwendungstechnik.

Möglichst problemlose Anwendung selbst in schwierigen Fällen gehört gleichermaßen zu den Zielen, die man sich bei THERMO-DRUCK stellt. Dazu gehört die Anwendungstechnische Beratung, die THERMO-DRUCK seinen Kunden bietet. Service ist heute ein Schlagwort für kostenlose oder bezahlte Dienstleistungen. Dies wäre ein falscher Begriff für unsere Abteilung Anwendungstechnik. Versierte Spezialisten, denen eine Vielzahl verschiedener Prägepressen unterschiedlicher Hersteller und Konstruktionen und Anwendungsgebiete zur Verfügung stehen, das ist unsere Abteilung Anwendungstechnik. 

Diese Abteilung hat nur den einen Arbeitsauftrag, unseren Kunden bei der richtigen Anwendung und Auswahl von Prägefolien behilflich zu sein. Wenn stets für das zu beprägende Material die dafür entwickelte Prägefolientype eingesetzt würde, wären die meisten Probleme überhaupt nicht vorhanden. Hier liegt der Schlüssel zum Erfolg. 

Zehn Hauptbranchen mit zahllosen Untergruppierungen bedienen sich heute des Prägefoliendruckverfahrens. Von Papier, Holz, Leder, Textilgewebe, PVC-Folien – nur um einige Grundwerkstoffe zu nennen – reicht der Fächer der zu beprägenden Materialien bis zu der fast nicht mehr zu überblickenden Vielzahl von Kunststoffen verschiedenster chemischer Zusammensetzungen. Für so unterschiedliche Anwendungsgebiete haben wir ein umfassendes Maschinen und Prägefoliensortiment, dass auch für schwierige Anwendungsbereiche die richtigen Ergebnisse bringt. Fragen Sie unsere Spezialisten – oder noch besser – senden Sie uns Materialproben Ihres Prägegutes ein. 

DEFINITION DES HEISSPRÄGENS 

Die Möglichkeiten des Heißprägeverfahrens als Dekorationsverfahren für Kunststoffteile, aber auch Papier und Holz, reichen von der reinen Markierung mit feinen Schriften, Ziffern oder Linien bis hin zu Flächenbeschichtungen. Dabei bleibt das Verfahrensprinzip das gleiche, ob es sich um metallisierte Aluminium- Gold-, Farbpigment-, Holz-, gebürstete Metall- und Chrombeschichtungen handelt. Hauptkomponente dabei ist die Heißprägefolienrolle, die aus einer dünnen Polyesterträgerfolie besteht, auf der die dekorativen Prägeschichten (metallisiert, Farbpigment, Holzdessin, etc.) aufgebracht sind. 

Diese Heißprägefolienrolle wird beim Verarbeiten in die Heißprägemaschine eingespannt. Das charakteristische des Heißprägeverfahrens liegt nun darin, dass nur an den Stellen, an denen Druck und Hitze durch den beheizten Prägestempel im Hubverfahren auf die Heißprägefolien einwirken, sich die Prägeschichten vom Polyesterfolienträger lösen und auf das Kunststoffteil übertragen (transferiert) werden.

Während des Heißprägevorganges wird die auf der Unterseite der Prägefolie befindliche Klebeschicht aktiviert und verbindet sich mit dem zu prägenden Material. Die Materialoberfläche wird dabei leicht plastfiziert und gewährleistet eine besondere haftfeste Verbindung zwischen Heißprägedekoration und Material.